Unsere Damen und Herren erwarten an diesem Samstag zwei ganz wichtige Heimspiele gegen die Tabellennachbarn vom Münchner SC. Für beide BHC-Teams geht es darum, zuhause gegen die direkte Konkurrenz zu punkten, um weiterhin um die Playoff-Qualifikation mitzuspielen. Die Damen-Partie beginnt um 12.00 Uhr auf dem heimischen Ernst-Reuter-Sportfeld, das Herren-Duell startet um 14.15 Uhr. „Wir hoffen, dass wieder viele Leute kommen und uns unterstützen. Das hat uns am Samstag enorm geholfen immer weiter zu kämpfen, sodass die drei Punkte auch ein Verdienst der Zuschauer sind“, sagt Herren-Trainer Stan Huijsmans nach dem 3:2-Erfolg gegen den Club an der Alster.

Damit rückten die BHC-Herren auf Platz neun vor, punktgleich mit dem Tabellenachten aus Mülheim und dem Tabellenzehnten aus München. „Auch gegen den MSC müssen wir wieder unser Herz auf dem Platz lassen und es als weiteres Do-or-Die-Spiel betrachten“, ergänzt der Niederländer. Dass seine Männer spielerisch in der Lage sind, den Aufsteiger zu schlagen, weiß er, aber: „Die große Herausforderung ist es, unsere Leistung auf den Punkt abzurufen.“ Der Aufsteiger hat in diesem Jahr zwei seiner ersten drei Spiele gewonnen und ist damit wieder mitten im Rennen um die Top Acht dabei.

Auch die BHC-Damen brauchen am Samstag dringend einen Sieg, um den Anschluss an die Playoff-Plätze nicht zu verlieren. Aktuell hat München als Achter sieben Punkte Vorsprung vor den Berlinerinnen. „Wir müssen ab jetzt jedes verbleibende Saisonspiel wie ein Finale angehen“, fordert Damen-Coach Tin Matković. „Ja, wir müssen gegen den MSC gewinnen, der Druck ist bei uns. Wenn ich das aber immer wieder betone, wird es für das Team nicht leichter. Jeder Spielerin ist bewusst, dass wir punkten müssen.“ Dass seine Damen der Aufgabe gewachsen sind, haben sie in den ersten drei Saisonspielen gegen die Vorjahres-Halbfinalisten bewiesen.

Nach dem 2:3 in Düsseldorf und der Shootout-Niederlage in Köln verlor der BHC am Samstag zuhause mit 2:4 gegen den Club an der Alster, hatte aber durchaus gute Chancen, das Ergebnis enger zu gestalten. „Ich freue mich besonders, dass ich erstmals, seit dem ich BHC-Trainer bin, gegen München zuhause spiele. Aufgrund der einfachen Runde in der Vergangenheit mussten wir immer auswärts antreten“, weiß der Coach um die Heimstärke seiner Damen.

Bereits am Sonntag um 13.00 Uhr muss sein Team in Bremen beim Aufsteiger und Namensvetter BHC antreten. Die Hanseatinnen lauern derzeit mit zwei Punkten Rückstand auf Platz zehn. „Wir haben das klare Ziel, ein Sechs-Punkte-Wochenende zu machen. Dazu dürfen wir aber nicht erst wie zuletzt wieder zwei Gegentore kassieren, bis wir wirklich anfangen zu spielen“, verrät Matković. Los geht es für die BHC-Damen am Sonntagmorgen mit der Bahn über Hamburg in Richtung Bremen.

Auch die BHC-Herren müssen am Sonntag reisen: Für sie geht es in Kleinbussen zum Tabellenführer Hamburger Polo-Club, Anpfiff ist um 14.00 Uhr. „Das Heimspiel war super eng, wir sind beim Stand von 1:2 ins letzte Viertel gegangen und dann trifft Polo zweimal in unser leeres Tor“, erinnert sich Huijsmans. „Das sollte uns Vertrauen geben, dass wir auch Sonntag eine Chance haben.“ Die Damen siegten im Oktober zuhause 2:1 gegen Bremen. Die Hinspiele in München endeten mit einem 4:3-Sieg für die BHC-Herren, die BHC-Damen unterlagen im Shootout.

Tickets für die Heimspiele am Sonntag gibt es an der Tageskasse oder im Online-Ticketshop  .

Die Partien werden zudem kostenpflichtig auf der Plattform DYN gestreamt.

Foto: BHC / Fritz Ebeling